Petra Schuppert gibt im Podcast 'Traumjob Fotograf' wertvolle Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing und Newsletter-Strategien.

Warum jeder Fotograf einen Newsletter haben sollte: Ein Gespräch mit Expertin Petra Schuppert.

Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, mit im Podcast mit Petra Schuppert zu sprechen, Expertin für E-Mail-Marketing, Copywriting und Newsletter. Wir haben uns über die Unterschiede zwischen Newslettern und E-Mail-Marketing, die Bedeutung der Abonnentenzahl und den idealen Inhalt für Fotografen-Newsletter unterhalten. Lasst uns eintauchen!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Newsletter und E-Mail-Marketing?

Petra klärt uns gleich zu Beginn auf: Ein Newsletter ist nur ein Teil des großen Ganzen, das wir E-Mail-Marketing nennen. Während der Newsletter regelmäßig verschickt wird, um den Kontakt zu den Kunden aufrechtzuerhalten, umfasst E-Mail-Marketing eine ganze Reihe von E-Mail-Arten, darunter Willkommensserien, Produktvorstellungen und Werbeaktionen.

Die Macht der kleinen Zahlen: Warum auch 5 Abonnenten wichtig sind!

Ich habe Petra gefragt, was man tun sollte, wenn man nur eine kleine Anzahl von Abonnenten hat. Ihre Antwort? Fang einfach an! Selbst wenn du nur wenige Abonnenten hast, ist es wichtig, regelmäßig Inhalte zu versenden und deine Liste aktiv zu bewerben. Jeder große Newsletter hat klein angefangen.

Bilderflut oder Textwüste? Der ideale Inhalt für Fotografen

Als Fotografin bin ich natürlich neugierig, wie viele Bilder ich in meinen Newslettern verwenden sollte. Petra empfiehlt eine ausgewogene Mischung. Zu viele Bilder können die Ladezeit erhöhen, aber ein paar ausgewählte Fotos können eine schöne Ergänzung sein. Denkt daran, es geht um die Verbindung zu euren Kunden, nicht nur um die Präsentation eurer Arbeit.

Persönlich, aber professionell: Wie viel von dir sollte in deinem Newsletter stecken?

Ebenso haben wir über die persönliche Note in Newslettern gesprochen. Petra ist der Meinung, dass es nicht immer nur um Tipps und Tricks gehen muss. Es ist auch wichtig, ein wenig von sich selbst zu zeigen, natürlich immer aus einer beruflichen Perspektive. Das schafft eine stärkere Bindung zu den Kunden und nimmt ihnen vielleicht sogar ein wenig die Angst vor dem Fotografieren.

Mehr als nur Tipps: Die Kunst des Storytellings im Newsletter

Petra ist ein großer Fan von Storytelling in Newslettern und betont, dass Mehrwert nicht immer nur in Form von Tipps geliefert werden muss. Anstatt mit einer standardmäßigen Begrüßung wie "Hallo, wie geht's?" zu starten, empfiehlt sie, die Leser direkt mit einer Geschichte aus dem eigenen Leben oder Berufsalltag zu fesseln. Zum Beispiel könnte man von einem lustigen oder unerwarteten Vorfall während eines Fotoshootings berichten. Das macht dich nicht nur authentischer, sondern kann anderen auch die Angst nehmen, wenn sie sehen, dass selbst Experten Herausforderungen haben oder Fehler machen. Diese Herangehensweise sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern macht dich und deine Arbeit auch greifbarer.

Was macht einen Newsletter attraktiv? Die Do's und Don'ts

Ich habe Petra gefragt, welche Art von Newslettern sie selbst gerne liest und welche sie sofort abbestellt. Sie mag Newsletter, die Geschichten erzählen und gleichzeitig einen Bezug zu ihrem Business haben. Was sie nicht mag, sind Newsletter, die nur von der Person selbst handeln, ohne einen klaren Business-Bezug.

Der Lead-Magnet: Dein Schlüssel zur Kundenbindung

Ein weiters, spannendes Thema: Lead-Magneten! Insbesondere für Fotografen. Petra ist der Meinung, dass jeder Fotograf, unabhängig von seiner Spezialisierung, von einem Newsletter profitieren kann. Als Lead-Magnet könnten Hochzeitsfotografen beispielsweise einen Leitfaden anbieten, wie man den perfekten Hochzeitsfotografen findet. Produktfotografen könnten Tipps geben, um häufige Fehler zu vermeiden. Und Naturfotografen könnten Workshops oder Webinare anbieten. Der Schlüssel ist, kreativ zu sein und ein kleines Problem für deine Zielgruppe zu lösen.

Die rechtliche Seite: Darf ich meinen Kunden einfach so einen Newsletter schicken?

Petra betont, dass man immer die schriftliche Erlaubnis der Kunden braucht, bevor man ihnen einen Newsletter schickt. Das ist nicht nur höflich, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Sie empfiehlt, die Kunden auf ein Formular auf der eigenen Homepage zu leiten, um diese Erlaubnis schriftlich einzuholen.

Follow-Up E-Mails: Der nächste Schritt nach dem Shooting

Ich habe Petra gefragt, wie man am besten eine E-Mail-Sequenz startet, insbesondere nach einem Shooting. Sie findet die Idee von Follow-Up E-Mails großartig und schlägt vor, einen QR-Code auf Visitenkarten oder Flyern zu verwenden. Dieser führt die Kunden dann zu einem Formular, wo sie sich für den Newsletter anmelden können. So kannst du weitere Angebote machen, Feedback einholen und sogar um Google-Bewertungen bitten.

Kunden-Feedback: Ein wertvolles Gut

Das Einholen von Kundenfeedback ist oft eine Herausforderung. Petra schlägt vor, dies in die E-Mail-Sequenz einzubauen. Du kannst die Kunden fragen, wie zufrieden sie mit dem Shooting waren, was ihnen besonders gut gefallen hat und was vielleicht verbessert werden könnte. Dieses Feedback kann dann auch für Google-Bewertungen verwendet werden.

Saisonale Angebote: Timing ist alles

Da die Weihnachtszeit vor der Tür steht, haben wir auch über saisonale Angebote wie Mini-Shootings gesprochen. Petra empfiehlt, solche Kampagnen mindestens drei Monate im Voraus zu planen und eine E-Mail-Sequenz dafür zu erstellen. Diese könnte beispielsweise die Ankündigung des Angebots, eine Vorstellung der Location, Kundenstimmen und eine Buchungsmöglichkeit enthalten.

Die Macht der Warteliste: Eine spezielle Zielgruppe ansprechen

Interessant fand ich die Idee einer Warteliste: Petra findet, dass dies eine ausgezeichnete Möglichkeit ist, eine engagierte Zielgruppe aufzubauen. Die Leute auf der Warteliste sind bereits interessiert und können mit speziellen Informationen "angewärmt" werden, bevor das eigentliche Angebot startet.

Wie man aus der Masse heraussticht: Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Newsletter

Petra betont, dass der erste Schritt, um die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen, ein ansprechender Betreff ist. Er sollte neugierig machen und Interesse wecken. Ein weiterer Tipp ist, die E-Mail-Adresse persönlicher zu gestalten, damit sie nicht wie eine Werbe-E-Mail aussieht. Petra rät auch, authentisch und abwechslungsreich zu sein, damit die Leser sich auf den Newsletter freuen.

Multimedia im Newsletter: Ja oder Nein?

Ich habe Petra gefragt, was sie von der Idee hält, Multimedia-Elemente wie Videos oder Sprachnachrichten in Newslettern zu verwenden. Sie findet die Idee gut und empfiehlt, es einfach mal auszuprobieren und die Reaktion der Zielgruppe zu beobachten.

Fazit: E-Mail-Marketing ist mehr als nur ein Newsletter

Dieses Interview hat wirklich mein Verständnis von dem, was ein Newsletter sein kann und sollte, erweitert. Es geht nicht nur darum, Tipps zu geben oder Produkte zu bewerben. Es geht darum, eine echte Verbindung zu deinen Abonnenten herzustellen, authentisch zu sein und Mehrwert auf verschiedene Weisen zu bieten.

Egal ob 5 der 500.000 Abonnenten - der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Qualität eurer Inhalte und der Beziehung zu euren Kunden.

HIER GEHT'S ZUM INTERVIEW

********************************************************************************

Infos zu Petra Schuppert:

Website  Instagram

Petras Blog

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.