Die Do's und Don'ts bei der Veröffentlichung von Fotos!

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Bildrechte in der Fotografie: Ein Augenöffner-Interview mit Expertin Barbara

Als Fotografin weiß ich, wie essentiell es ist, sich mit dem Thema Bildrechte auseinanderzusetzen. Daher war mein jüngstes Interview mit der Bildrechts-Expertin Barbara Walter ein echtes Highlight. In über 30 Jahren in der Bildbranche hat sie eine Fülle von Erfahrungen gesammelt, die sie in unserem Gespräch teilte. Hier sind einige der aufschlussreichsten Erkenntnisse für euch zusammengefasst.

Urheberrecht – Dein Recht als Fotograf

Das Urheberrecht schützt deine kreativen Werke. Als Fotograf besitzt du automatisch das Urheberrecht für deine Bilder. Das bedeutet, du hast die Kontrolle darüber, wie deine Bilder genutzt werden. Ein wichtiger Punkt, den Barbara betonte, ist, dass das Urheberrecht nicht übertragbar ist. Du vergibst lediglich Nutzungsrechte an deine Kunden.

Veröffentlichungs- vs. Nutzungsrechte

Ein weiterer interessanter Aspekt sind die Unterschiede zwischen Veröffentlichungs- und Nutzungsrechten. Das Veröffentlichungsrecht erlaubt es dir, zu bestimmen, wann und wie dein Bild der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Nutzungsrechte hingegen definieren, wie der Kunde dein Bild verwenden darf. Dies kann von einfachen Lizenzen bis hin zu exklusiven Nutzungsrechten reichen.

Die Bedeutung von Verträgen

Barbara hob die Wichtigkeit von Verträgen hervor. Sie sind unverzichtbar, um deine Rechte als Fotograf zu schützen und Missverständnisse zu vermeiden. In einem Vertrag sollte klar festgelegt werden, welche Rechte du an den Kunden vergibst und wie deine Bilder verwendet werden dürfen.

Veröffentlichen im digitalen Zeitalter

In der digitalen Welt kann selbst das Versenden eines Bildes via WhatsApp als Veröffentlichung gelten. Das macht deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit unseren Werken ist. Digitalisierung hat die Regeln verändert und es ist wichtig, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.

Street Photography: Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht

Ein besonders faszinierendes Thema war die Street Photography. Hier bewegt man sich oft in einer rechtlichen Grauzone zwischen dem Recht am eigenen Bild und der künstlerischen Freiheit. Barbara rät, hier besonders vorsichtig zu sein und idealerweise immer um Einwilligung zu bitten, wo es möglich ist.

Fazit

Dieses Interview war eine wahre Schatztruhe an Informationen. Es zeigt, dass das Verständnis von Bildrechten nicht nur vor rechtlichen Problemen schützt, sondern auch dabei hilft, den Wert unserer Arbeit als Fotografen zu schützen und zu stärken.

Als Fotografin und Podcasterin bin ich immer auf der Suche nach Wegen, um mich und euch weiterzubilden. Dieses Gespräch mit Barbara war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Lass uns dieses Wissen nutzen, um unsere Rechte zu schützen und unsere Kreativität frei auszuleben.

Ich hoffe, dieser Einblick gibt dir Anregungen und Hilfestellungen für deine fotografische Tätigkeit. Teile gerne deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren – gemeinsam lernen wir am meisten!

Ein kleiner Disclaimer: Weder Barbara noch ich sind Juristen, und alles, was wir im Interview besprechen, basiert auf unseren persönlichen Erfahrungen und unserem Verständnis des Themas. Es ist also möglich, dass nicht alles, was wir sagen, juristisch hundertprozentig korrekt ist. Wir freuen uns über jeden, der uns in den Kommentaren korrigiert oder ergänzt – lasst uns gemeinsam lernen!

Hier der Link zu Barbaras Workshop: Bildrechte für FotografInnen
https://bildwissen-kompakt.de/seminar-bildrecht-fotografen/

Hier der  Link zu Barbaras Website: https://bildwissen-kompakt.de/

Barbaras Instagram-Kanal findest du hier: @bildwissen
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